Gorilla s

Gorilla s treten
 in zwei Formen auf, die sich vor allem verhaltensökologisch als Unterarten kennzeichnen lassen: Der Flachlandgorilla (Gorilla gorilla gorilla) lebt in den weiten Waldgebieten des westlichen Mittelafrika, wo er aber keineswegs überall zu finden, sondern eher inselartig verbreitet ist. Dagegen findet sich der Berggorilla (Gorilla gorilla beringei) in den Hochgebirgsgebieten bis zu 3500 m zwischen Edward- und Tanganjikasee. Er wurde erst 1902 als eigene Unterart beschrieben und unterscheidet sich vor allem im Bau seines Fußes vom weiter verbreiteten Flachlandgorilla. Dieser Fuß ist kein Greif-, sondern ein Gehfuß, der die Gegenüberstellung der Großzehe als »Daumen« nicht mehr leisten kann. Manche Forscher zählen auch 3 Unterarten und unterscheiden einen Westlichen und einen Östlichen Flachlandgorilla.


Gewaltige Muskelpakete lassen den Schultergürtel und den stämmigen Hals besonders kräftig erscheinen, und mit Spannweiten von 275 cm bietet der Gorilla in der Tat einen imposanten Anblick. Dieser wird noch durch einen scheinbar lauernden Gesichtsausdruck verstärkt, der von den unter starken Wülsten hervorlugenden kleinen Augen und dem riesigen Fett- und Bindegewebsbuckel auf dem Kopf älterer Männer herrührt. Dabei erweisen sich richtig erzogene und sorgsam gepflegte Gorillas als ungemein sanfte, umgängliche und liebenswerte Geschöpfe.


Lebensweise :Gorillas streifen in Horden von durchschnittlich 15-17 Individuen durch ihr 25-40 km2 großes Territorium, das sie oft mit anderen Trupps teilen, ohne daß es dabei zu ernsten Kämpfen kommt. Die Führer - meist ältere Männer - blicken sich bei solchen Gruppenbegegnungen nur drohend an, und jeder Trupp geht ruhig weiter der Nahrungssuche nach. Die Nahrung besteht offenbar nur aus pflanzlichen Stoffen. Nur in Gefangenschaft wird Fleisch angenommen. Die allabendlich neu gebauten Schlafnester sind rangmäßig verschieden hoch angelegt: Der Führungsmann baut sein Nest nahe dem Erdboden in einer niedrigen Astgabel oder gar an der Basis des Baumstammes auf dem Boden. So kann er die Gruppe gegen den wichtigsten Feind, den Leoparden, schützen.


Fortpflanzung :Entgegen früheren Vermutungen spielt bei den Gorillas die Sexualität als soziales Stabilisierungssystem keine große Rolle, und kaum je wurden im Freiland Kämpfe um Weibchen beobachtet, obwohl mehrere Forscher sich monatelang als Gruppenmitglieder in Berggorillafamilien aufhalten konnten. Der Führungsmann duldet durchaus, daß in seiner Nähe ein anderer Mann sich mit einem der Weibchen seiner Gruppe  vereinigt.


Die Schwangerschaft dauert etwa 9 Monate

Die Geburt erfolgt im Liegen und geht in wenigen Minuten vor sich. Wie bei den übrigen Menschenaffen durchtrennt die Mutter die Nabelschnur, inspiziert das Junge, säubert es und drückt es an sich. Anders als bei den meisten übrigen Primaten ist das Gorillakind nicht in der Lage, sich allein an der Mutter festzuhalten. Bei der Geburt wiegen Gorillakinder etwa 2 kg, nehmen rascher als z. B. Orang-Utans an Gewicht zu und sind mit einem Jahr bereits gut 16 kg schwer. Mit 20 Wochen können sie auf allen vieren kriechen, und mit 26 Wochen beginnen sie allein zu laufen. Mit 12 Jahren werden Gorillas geschlechtsreif und rauben bald darauf aus einem Nachbartrupp ihre Frau und gründen einen eigenen Familienverband.


Erstgebärende Gorillamütter die in gefangenschaft ( Zoos )leben ,wissen mit
dem Neugeborenen in erster linie nichts anzufangen , schokierend sehen sie es als etwas Fremdes,oder gar feindliches
In Freilandbeobachtungen darf man hieraus schließen, daß das mütterliche Verhalten zum großen Teil erlernt werden muß. Das kann unter anderem auch durch »Abgucken« von erfahrenen Müttern geschehen.

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